k-o-s-t und das „Basler Lällekonzept der MFT"
k-o-s-t – Körperorientierte Sprachtherapie nach S.Codoni
Das Konzept k-o-s-t nimmt als Basistherapie eine Scharnierfunktion zwischen Schulmedizin, Komplementärmedizin und pädagogisch-therapeutischen Maßnahmen ein und schlägt die Brücke zur logopädischen Therapie. K-o-s-t wirkt auf das gesamte Körpersystem, ist den Kurzzeitinterventionen zuzuordnen und eignet sich auch als Therapie vor oder während der logopädischen Behandlung derjenigen Sprach-, Sprech-, Stimm- und Redefluss-Störungen, die eine Körperstabilisierung und/oder -aufrichtung erfordern. Der Kern des Konzeptes besteht aus vier Säulen: Beobachtung, multidisziplinäre Diagnostik, Kommunikation und Stimulation.
In diese eingebettet sind Themenkreise, die in der therapeutischen Berufswelt aktuell thematisiert und diskutiert werden, nämlich:
Ethik, Werte, Menschenbild
Stellenwert der Schulmedizin mit Form und Funktion
Elternarbeit (Information, Partizipation)
Bedeutung der nonverbalen und verbalen Kommunikation
Ökonomie, Effizienz, Qualitätsüberprüfung, Patientenzufriedenheit und Evidenz
K-o-s-t als Gesamtkonzept mit darauf aufbauender Myofunktioneller Therapie (MFT) des Basler Lällekonzepts ist ein geeignetes Basiskonzept für die logopädischen Arbeit bei kraniofazialen Fehlbildungen wie z. B. Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten und weiteren Störungen mit hoher funktioneller Komponente. K-o-s-t schafft interdisziplinär die Basis für individuelles, zielorientiertes, effizientes und ökonomisches Vorgehen in einer therapeutischen Intervention, nutzt mit der Zusammenarbeit mit den Eltern das Verständnis für Eigenverantwortung und erhöht den notwendigen täglichen Übungsfaktor, die Möglichkeit zu partnerschaftlichem Zusammenarbeit und trägt zur Verkürzung der Therapiedauer und Kostensenkung bei. (Codoni 2018, S. 142)
- Susanne Codoni
Sie haben noch Fragen zum Kursangebot?
Schreiben Sie uns